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Interpret: LOVASZ, IREN AND TEAGRASS Titel: WIDE IS THE DANUBE Artikelnr: 00902 Format: CD Genre: Weltmusik Label: CCn'C RECORDS VÖ-Jahr: 2001 Preis: EUR 12,50 inkl. gesetzl. MwSt. For all foreign orders: Declared value is net! |
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| Total time 49:20 | ||
Irén Lovász & Teagrass |
"Wide Is The Danube"
Irén Lovász: Gesang
Teagrass:
Jirí Plocek: Mandoline, Flöte (in "Kedz Sa Mily")
Michal Vavro: Gitarre, Viola da gamba (in "Byla Cesta")
Stanislav Palúch: Geige, hurdy-gurdy (in "Byla Cesta")
Michal Zpfvák: Klarinette, Taragot, Sopran Saxophon (in "May The Curse Of God Befall You") Slovakische Flöte (in "While The Handsome Shepherd")
Petr Sury: Bass
Gastmusiker:
Dalibor Strunc Cimbalom (in "Byla Cesta")
Dusan Kovarík Viola (in "May The Curse Of God Befall You")
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Die Donau ist ein starkes Symbol. Dieser wunderschöne Fluss repräsentiert die wahre Verbindung zwischen West- und Ost-Europa. Das gesamte Gebiet weist viele gemeinsame Merkmale auf, denn die verschiedenen Nationen und ihre Geschichte haben sich darin vermischt wie im großen Kessel einer Alchimistenküche.
Nur wenige wissen vielleicht, dass etliche Tschechen und Kroaten aus Mähren in Rumänien leben. Oder dass man, um die ungarische Kultur wirklich kennenzulernen, die Slovakei, Transylvanien, Moldavien und andere Regionen besuchen muss. Und immer gab es inmitten dieser Nationen mit ihren angestammten Heimatgebieten auch das flexible Netzwerk der jüdischen Gemeinden und der Zigeunergemeinschaften.
Ulrich Rützel von CCn'C Records führte die moravisch-slowakische Band Teagrass aus Brno/Mähren und die ungarische Sängerin Irén Lovász zusammen. Die Musiker von Teagrass brachten ihre Erfahrung in zeitgenössischem Folk, Jazz und Bluegrass ein, während Irén ihre profunden Kenntnisse der uralten Volksmelodien aus den verschiedensten Regionen beisteuerte.
Iréns erste CD "Rosebuds In A Stoneyard" erschien 1996 auf dem Erdenklang Label (www.erdenklang.de) und gewann im selben Jahr den "Preis der Deutschen Schallplattenkritk" in der Sparte "Folk-Weltmusik". Auf der CD "Supreme Silence" (CCn'C 00182), ein weltmusikalisches Werk des estnischen Komponisten Peeter Vähi, singt sie den Solopart in tibetischer Sprache.
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Presse:
Wie schon der Name von Frau Lovász' Begleitcombo nahe legt, haben die vier mit Bluegrass-Musik angefangen. Auf ihren Hauptinstrumenten Mandoline, Gitarre, Geige und Klarinette spielten die fröhlichen "Teagrass"-Mannen aber auch schon Dixieland. Diesen uramerikanischen Genres zum Trotz loten ihre osteuropäischen Wurzeln tiefer - kein Wunder, stammen sie doch aus Tschechien und der Slowakei. Mich haben sie an Pentangle erinnert, die ihren transatlantischen Blues- und Jazz-Hintergrund vor dreißig Jahren erfolgreich mit traditionellen Klängen von den Britischen Inseln amalgamierten. Brennpunkt ihrer Bemühungen war die bemerkenswerte Sängerin Jacqui McShee.
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It all works very well. Singer Irén Lovász sticks close to the original
sound (and shines on a couple of unaccompanied songs); the musicians have
understood their local music and také a pleasantly understated approach to
the North American influences. there is much to enjoy here. (Kim Burton,
Songlines, UK, Summer/Autumn 2000)
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This is musical brainfood of the most sustaining kind Omnivorous Eastern
European folkfusion.(Ken Hunt, Classic CD, London, UK, July 2000)
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Eine ähnlich zentrale Rolle kommt hier der ungarischen Folk-Interpretin Irén Lovász zu, die eine für solche Musik idealtypische Stimme hat - mir sagt ihre Stimme sogar mehr zu als die ihrer berühmten Kollegin Márta Sebestyen. Die einfühlsame, unauffällig virtuose, immer ein wenig anders kombinierte und ausgezeichnet abgemischte Instrumentalbegleitung hebt die Gesangs-Qualitäten der Lovasz besonders hervor.
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Ihre pastoralen Lieder sind vollgesogen mit Klezmer- und Zigeuner-Klängen, mit klagender Hirten-Romantik ebenso wie mit blaudunstigem Jazz-Feuer und Bluegrass-Gerupfe. Sie pfeifen auf alle Genre- und Geschmacksgrenzen und machen ihr eigenes Ding, das sich hören lassen kann. Ein transeuropäsche Musik, für die der Osten viel zu klein ist. (Mátyás Kiss, 11.5.2000 / Rondo - Das Klassik und Jazz Magazin)
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Spannende Begegnung der Kulturen. Für "Wide Is The Danube" haben sich Lovász und Teagrass nun vereint und führen einen fruchtbaren Dialog, indem sie Elemente ihrer jeweiligen Kulturkreise zusammenbringen. Sie greifen auf dem großartigen Longplay die überlieferte Volksmusik früherer Epochen auf und retten sie unter Hinzunahme zeitgenössischer Sound- und Stilmittel in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts herüber. So wird etwa "Nem Egyszer", ein Chango-Stück aus Moldavien, mit eingestreuten Jazztönen sehr behutsam modernisiert. Das Zigeunerlied "Vustyi, Vustyi" aus Transylvanien klingt in der vorliegenden. (blue rhythm #13/2000 - Wolf Kampmann)
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Unplugged-Fassung ebenfalls recht aktuell. Die mährische Volksweise "Kdyby Mne Tak Bylo" wird mit Swing-Einlagen aufgepeppt. Und das jüdische "Szol A Kakas Mar" aus Szatmar erinnert an die seit einiger Zeit wieder angesagte Klezmer-Richtung.
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Irén Lovász und Teagrass eröffnen dem Westhörer einen Zugang zum reichen Kulturschatz Osteuropas, indem sie Songs, die im ersten Moment fremdartig klingen für unsere Ohren, dezent einen modernen Anstrich verpassen. Die archaische Ausstrahlung dieser Lieder ergreift einen deswegen, auch wenn man nichts über den historischen Hintergrund weiß. -- Harald Kepler/Amazon.de
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