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Interpret: JÄRVI, MAARIKA - Tallinn Chamber Orchestra Titel: CELESTIALS Artikelnr: 01712 Format: CD Genre: Zeitgenössische Musik Label: CCn'C RECORDS VÖ-Jahr: 2001 Preis: EUR 12,50 inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten For all foreign orders: Declared value is net! |
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| Total time 52:15 | ||
Peeter Vähi · Urmas Sisask |
"Celestials" Flute concertos by Peeter Vähi and Urmas Sisask
Maarika Järvi & Tallinn Chamber Orchestra · Kristjan Järvi
Überirdische Landschaften und Sternenhimmel
Die in Estland geborene Maarika Järvi lebte und arbeitete in Spanien und Frankreich, nachdem sie 1980 von Estland in die USA emigrierte, zusammen mit ihrer Familie, die heute als Musiker- und Dirigentenfamilie weltbekannt ist. Ihr Bruder Kristjan Järvi hat diese Aufnahmen dirigiert. Maarika Järvi lebt heute in der Schweiz.
Mit ihrem distinktiven und ausdrucksstarken persönlichem Stil ist sie als bedeutende Interpretin estnischer Musik geradezu prädestiniert. Auf ihrem ersten Soloalbum spielt sie zwei Flötenkonzerte ihrer Landsleute Peeter Vähi und Urmas Sisask.
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Peeter Vähi
Seiner musikalischen Vielseitigkeit nach gehört der estnische Komponist Peeter Vähi (1955) zu den Künstlern des postmodernen "CrossCulture-Zeitalters". Vähis Verflechtung der traditionellen Musik des Ostens mit der klassischen Tradition des Westens sowie seine Toleranz den verschiedenen Religionen gegenüber lässt uns seine Musik als mystische Verbindung der Kulturen verschiedener Länder und verschiedener Epochen wahrnehmen.
"Chant Of The Celestial Lake" liegt eine Liebesgeschichte aus dem asiatischen Kulturkreis zugrunde. Ein junger Mann findet nach langem Suchen schließlich die Antwort, den Sinn des Lebens im "Gesang des Geliebten". Vähi beschreibt mit exotischen Klangfarben und Tonskalen überirdische Landschaften und die unendliche Reise ins Innere der Seele.
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Urmas Sisask
Der 1960 in Estland geborene Komponist lässt sich von Astronomie und den magischen Kräften des Weltraums inspirieren. Seine Musik verbindet kompakte melodische Strukturen mit dem kraftvollen Strom schamanischer Rhythmen.
"Leonides" Der Titel bezieht sich auf einen Meteoritenschwarm, der aus dem Sternbild des Löwen kommt. Der Solist verkörpert den vom Himmelsspektakel faszinierten Zuschauer. Aus den lebendigen Linien der Soloflöte erwächst die melodische Kraft des Werkes. Zu Beginn der Komposition beschreiben die Harmonien des Streichorchesters das Sternbild Löwe.
Die Helligkeit der Sterne spiegelt sich in die musikalische Struktur, die Glissandi und die kanonisierte Tonskala. Die einfachen Ostinatobewegungen im Orchester erinnern an die estnischen Runen-Gesänge und mittelalterliche Tanzweisen. Die schamanische Magie der Himmelserscheinung soll durch die sich wiederholenden Rhythmen und das Klangbild im Bass unterstrichen werden. Im Hauptthema der Flöte ist das Pianostück Lepo Sumeras "Piece from The Year 1981" verarbeitet. Das Werk ist ihm gewidmet.
Im Klangbild dieser estnischen Flötenkonzerte werden unsichtbare Welten wirklich. In der Rückbesinnung auf ihre Wurzeln entscheidet sich Maarika Järvi zugleich für eine zeitlose und universale Welt menschlicher Spiritualität. (Evi Arujärv, übersetzt von Christian Salvesen).
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Mehr über den Kometen "Temple-Tuttle"
"Jedes Jahr im November nähert sich die Erde der Bahn des 1895 entdeckten Kometen Temple-Tuttle. Zwischen dem 14. und dem 21. November kann man sich pro Minute zehnmal "etwas wünschen", so stark ist der Sternschnuppenschwarm aus dem Sternbild Löwe. Der Temple-Tuttle-Komet hat eine Rotations-periode von 33 Jahren, d.h. alle 33 Jahre erreicht er die Erdumlaufbahn. Dann können die Leoniden als ein mächtiger Meteorregen erscheinen.
Zusammen mit etwa hundert Astronomie-Begeisterten hatte ich am 18. November 1999, nachdem wir die Wolken mit Hilfe einer Schamanentrommel weggezaubert hatten, das enorme Glück, Zeuge eines unglaublichen Feuerwerks zu sein (mindestens 500 Wünsche pro Stunde!). Einmal tauchten sogar sieben Meteore gleichzeitig aus dem Sternbild Löwe auf. Einer von ihnen schien so groß wie der Vollmond. Es sah aus wie Wetterleuchten. Dieses gewaltige Natur-schauspiel lieferte die Inspiration und den Namen für das vorliegende Werk "Leonides". (Urmas Sisask, übersetzt von Christian Salvesen).
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Trackliste
PEETER VÄHI (1955)
CHANT OF THE CELESTIAL LAKE (1999-2000) 28:58
Concerto in D for flute and string orchestra
Dedicated to Maarika Järvi
Commissioned by Tallinn Philharmonic Society
Recorded at Estonia Concert Hall in September 2000
1. Con Anima .......10:39
2. Rubato.............05:35
3. Adagio.............04:23
4. Piu mosso........02:30
5. Sostenuto.........05:47
Published by CultureWare Music Publ.
URMAS SISASK (1960)
LEONIDES (2000-2001) 23.15
-in memoriam Lepo Sumera-
Concerto for flute and string orchestra, op.78
Dedicated to Maarika Järvi
Commissioned by Eesti Kontsert
Recorded at Estonia Concert Hall in March 200
6. Tempo ad libitum............3:52
7. Moderato. Alla breve.......12:46
8. Tutti. À tempo................ 6:37
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Published by CultureWare Music Publ. and edition 49
Maarika Järvi, flute - Tallinn Chamber Orchestra - Kristjan Järvi - Produced by Ulrich Rützel and Peeter Vähi